Drei 40 Fuß Container auf dem weg nach Burundi

Am 11./ 12./ 13.07.2017 hat der Förderverein Ortenau-Burundi e.V. drei 40 Fuß Container für das Patenkrankenhaus in Kayanza / Burundi beladen. Vom Ortenau Klinikum am Ebertplatz wurden insgesamt 66 Betten für den Transport zur Verfügung gestellt. Ebenso 66 Nachttische, 8 Kinderbetten und Küchenmaterialien. Wofür der Förderverein dem Klinikum recht herzlich dankt. Ebenso durften die ganzen Güter auf dem Wirtschaftshof des Klinikums beladen werden, was einen großen logistischen Aufwand für alle Beteiligten bedeutete, weil auch noch weitere Güter angeliefert werden sollten. Unter anderem hat die Fa. Schwarzwald Hn8 Schlafsysteme aus Haslach i. K. 66 Matratzen für die Betten gespendet. Diese wurd4n dir4kt am Tag des ersten Tranksports angeliefert.

 

Die Beladung der ersten 2 Container erfolgte mit Betten und Matratzen. Dabei leistete die bauliche Abteilung unter Federführung von Herrn Ramsteiner unschätzbare Dienste, wobei wir versucht haben deren Einsatzzeiten so kurz wie möglich zu halten. Sie waren jedoch in ihrer zupackenden Art eine riesengroße Hilfe. Um die Beladungszeit der Container möglichst kurz zu halten wurden ab Montag die Betten hergerichtet, aufeinander gestapelt und mit den entsprechenden Matratzen versehen, so dass diese dann in ganz kurzer Zeit im Container verstaut waren.

 

Dafür braucht es natürlich auch qualifizierte Helfer. Auch Freunde von den Mitgliedern des Vereins haben sich bereit erklärt, mitzuhelfen.

 

Im dritten Container wurden dann viele kleine Teile verstaut. Unter anderem ein zahnärztliches Röntgengerät, welches die Abteilung für Zahnheilkunde der Universität Tübingen zur Verfügung gestellt hat. Am Krankenhaus von Kayanza wird eine italienische Stiftung eine Abteilung für Zahnheilkunde einrichten, dafür kommt ein solches Gerät natürlich gerade recht.

 

Weiterhin wurde vom Technologie Transfer Marburg Inkubatoren und Krankentransportwagen geliefert, alles just in time. Eine Beiladung mit 2 Europaletten kam noch eine von einer Organisation in Muggensturm für ein kirchliches Projekt in Burundi. Weiterhin hat das Ortenau Klinikum in Wolfach Decken und Kopfkissen beigesteuert, sowie Schüsseln für die Küche. Um die Betten aufeinanderstellen zu können wurden Bretter benötigt, um die Belast6ung für die unteren Betten möglichst klein zu halten, es wurden nämlich immer drei Betten aufeinandergestellt. Die Bretter hat dankenswerter Weise die Fa. Holzbau Wussler in Gengenbach-Reichenbach zur Verfügung gestellt.

 

Der Organisationsaufwand im Vorfeld war sehr groß und hat über ein halbes Jahr gedauert. Aber er hat sich gelohnt. Die Container werden nun von Hamburg aus nach Daressalam verschifft und von dort aus geht es mit dem LKW noch einmal ca. 1.500 km über den Landweg nach Kayanza.

 

An der Finanzierung des Projekts hat sich Engagement Global mit dem Höchstsatz beteiligt, den Rest der und 30.000 Euro Transportkosten hat der Förderverein getragen.

 

Dank der großartigen Unterstützung von so vielen Personen und Institutionen konnte das Projekt verwirklicht werden.

 

Für weitere Projekte ist der Förderverein Ortenau-Burundi e.V. natürlich auch zukünftig auf Unterstützung angewiesen, in Form von Spenden.

Konto-Nr.: IBAN: DE16 6645 1346 0000 049470

 

Jede(r) kann natürlich auch gerne Mitglied werden. Wir freuen uns über jeden Zuwachs.

 

www.Foerderverein-Ortenau-Burundi.de

 

Dr. Jürgen Hug

 

Dr. Franz Hahn

Hintergrundinformationen zum Projekt:

 

Burundi, ein kleines Land im Herzen von Afrika, hat schlimme Zeiten hinter sich. Die blutigen Unruhen zwischen den Mitgliedern der Hutu und Tutsi schwächten da Land extrem. Seit dem Friedensvertrag von 2000 entwickelt sich so etwas wie eine unabhängige Gesellschaft. Die Parteien und politischen Machthaber werden kritisch beobachtet, ob sie sich um die Belange der Bevölkerung kümmern. Flüchtlinge sind in ihre Heimat zurückgekehrt. Doch die Bevölkerungsdichte, knappes Land und Arbeitslosigkeit erschweren einen wirtschaftlichen Aufschwung, so dass Burundi immer noch laut Welthunderindes das am stärksten von Hunger betroffene Land ist.

 

In der Ortenau gibt es seit langem private Engagements und Hilfsprojekte, die den Menschen in Burundi zugutekommen. Schon seit 1989, durch die schweren Zeiten des Bürgerkrieges hindurch, unterhält das Krankenhaus in Gengenbach (jetzt Ortenau-Klinikum) eine erfolgreiche Partnerschaft mit dem Krankenhaus in Kayanza. Diese Hilfe braucht Kayanza dringend weiterhin, um den erreichten Standard zu sichern und auszubauen.

 

Die Partnerschaft mit Kayanza ist politisch anerkannt und gilt als Modell für weitere Partnerschaften im Land Baden-Württemberg. Um diese und andere Initiativen effektiv und nachhaltig zu unterstützen, wurde der gemeinnützige Förderverein Ortenau-Burundi e.V. gegründet.

Aktuelles

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