Premierevortrag „Nepal und sein tibetischer Norden „

-         Publikum begeistert –

 

Montag, 20. Januar 2014, 19:30 Uhr: Vereinsvorsitzender Dr. Jürgen Hug war sichtlich erfreut, im vollbesetzten Josefsaal im Ortenau Klinikum in Offenburg über 80 interessierte Gäste auf das herzlichste willkommen heißen zu dürfen.

 

Und der Anlass war sicherlich in mancher Hinsicht außergewöhnlich. Zum einen war es die erste Einladung innerhalb des für die Zukunft geplanten Vereinsprogramms. Zum anderen verursachten sowohl das „hautnahe“ Erlebnis versprechende Thema als auch der Referent Dr. Ulrich Wieland vielversprechende Erwartungen.

 

Erwartungen denen, so kann rückblickend festgestellt werden, nicht nur gerecht, sondern die darüber hinaus, so unisono die Resonanz der Anwesenden, übertroffen wurden.

 

Dr. Wieland verstand es mit Bravour im ersten Segment seiner Ausführungen zwar in Kürze, aber jeweils auf den Punkt gebracht, die politische, soziale, ökonomische und religiöse Situation in Nepal und Mustang zu vermitteln. Zum Verständnis war es mehrmals dienlich auf die historische Entwicklung einzugehen, um gegebene Zusammenhänge nachvollziehen zu können. In dieser Hinsicht waren auch die persönlichen Erfahrungen und Eindrücke, die der Referent vor Ort erlebte und die er anschaulich vermittelte, quasi der i-Punkt der Ausführungen.

Nachdem die Zuhörer so hinreichend informell vorbereitet waren, stand der zweite Abschnitt des Vortrages an: Ein Film über die Reise nach Nepal und Mustang, quasi von der Tiefebene bis auf eine Höhe von 5500 Metern. Und wie es sich für den Referenten versteht: selbst gedreht, selbst geschnitten und selbst vertont. Die Präsentation verdient die dreimalige Verwendung des Begriffes „selbst“ an dieser Stelle als Auszeichnung !

 

Nahezu unvorstellbare Erlebnisse wurden hier vermittelt. 22 Nächte im Zelt bei Temperaturen bis -18 Grad, 7 Tage im Gebirge außerhalb jeglicher Zivilisation, ausgesetzte Berg“pfade“, abenteuerliche Flußdurchquerungen: in jeglicher Hinsicht die Vermittlung eines Weges „zurück zu den Ursprüngen“.

Manche der Zuhörer wären sicherlich am liebsten dabei gewesen; - andere könnten sich etwas Derartiges selbst im Traum nicht vorstellen. Nun, man muss hier sicherlich die körperlichen und intellektuellen Voraussetzungen mitbringen, dann bedarf es wohl nur noch eines Funkens, um Feuer zu fangen.

Entsprechend rege wurden im dritten Teil des Abends zahlreiche Rückfragen an den Referenten gestellt. Den Wortmeldungen nach fühlte man sich zeitweise fast wie in einem Auktionssaal. Dr. Wieland konnte die gestellten Fragen aufgrund seines Erfahrungsschatzes sachkundig beantworten..

Dr. Hug dankt Herrn Dr. Wieland für seinen engagierten Bericht und den selbstlosen Vortrag für die Ziele des Vereins.

fh

 

Bilder vom Vortrag

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