Als Vorsitzende des Fördervereins Ortenau-Burundi e.V. möchten wir unseren lieben Freund Peter Kalt würdigen.
Seine Lebensuhr war nach längerer schwerer Krankheit abgelaufen. Wir sind sehr traurig darüber.
Wir möchten ihm nun hier an dieser Stelle dafür danken, daß er, solange es ging, auch die Menschen, die notleidend sind und denen es nicht so gut geht, insbesondere in Burundi im Blickfeld
hatte.
Er hat schon vor sehr langer Zeit sein Herz für dieses eigentlich schöne Land in Zentralafrika und seine Menschen entdeckt und sich tatkräftig für die Verbesserung der Lebenssituationen dort
eingesetzt.
Seine vielen Hilfssendungen und seine Spendensammlungen
sprechen ein beredtes Zeichen. Er war keiner von den Lauten, das war nicht sein Stil. Er hat eher im Stillen, dafür aber sehr effektiv gewirkt. Seine vielen Reisen dorthin hat er völlig uneigennützig
unternommen und dabei viel bewirken können. Aufgrund seiner Fähigkeiten als Handwerksmeister hat er z. B. eine von
Unwettern zerstörte Turbine, die für die Stromversorgung einer Missionsstation notwendig war, wieder ins Laufen gebracht. Er hat sich insbesondere um die Stromversorgung gekümmert, Reparaturen
durchgeführt und sein Wissen auch weitergegeben und junge
Leute dort aus- und weitergebildet.
Sr. Lisette, als Oberin des Schönstattordens in Burundi habe ich diese traurige Nachricht vom Tod Peter Kalts mitgeteilt. Ihr Antwort-schreiben möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Besser kann
man sein Wirken dort nicht beschreiben:
"Wir denken gerne an die Besuche von Peter Kalt bei uns zurück. Er brachte Freude und Zuversicht überall hin wo er war. Als er bei uns war, hatten selbst die Angestellten viel Freude mit ihm, er
zeigte
ihnen, wie sie mit elektrischen Geräten umgehen können. Er wollte nicht bei den Gästen bewirtet werden, sondern setzte sich zu den Angestellten an den Tisch und brachte sie alle zum Lachen. Er
konnte eine gute Atmosphäre schaffen. Wir glauben und hoffen, dass er nun in unserer Ewigen Heimat gut angekommen ist. Wir beten dafür."
Er hat geholfen Materialien für die vielen Container die nach Burundi gegangen sind zu besorgen. Er hat organisiert, und mitgeholfen die Container zu beladen. Sein Organisationsvermögen und seine
Kenntnisse und seine Tatkraft haben Vieles erst möglich gemacht.
Dafür möchten wir ihm in dieser schweren Stunde herzlich danken. Er wird für uns unvergessen bleiben. Er war ein treuer, manchmal streitbarer Mensch aber immer mit Blick auf das Machbare und immer
die Bedürfnisse vor Ort in Afrika vor den Augen.
Er möge nun ruhen in Frieden, wir verneigen uns vor ihm und seiner Lebensleistung.